Navigon Transonic 5000
Autoatlas war gestern
War TMC bis vor einigen Monaten noch ein besonderes Feature, gehört es mittlerweile zum guten Ton eines jeden Navigationssystems. Auch das Transonic 5000 nutzt den via Wurfantenne empfangenen Verkehrsfunk zwecks Vermeidung von Staus. Die Umleitung erfolgt dann wahlweise manuell oder automatisch. Zum weiteren Lieferumfang gehören die obligatorische Saugnapf-Halterung, eine 256 MB große SD Card mit Deutschlandkarte sowie eine DVD mit europäischen Daten.
Klassenprimus
Als Software kommt der altbewährte Mobile Navigator 5 zum Einsatz. Mit zwei leichten Modifizierungen: Die Spracheingabe ist futsch, dafür gibt es Sonderziele vom ADAC. Trotz 400 MHz unter der Haube ist die Benutzerführung etwas träge und nichts für Schnelltipper. Richtig übel wird's bei der Routenberechnung –eine Strecke längs durch Deutschland kann eine bis zwei Minuten veranschlagen. Während der Fahrt läuft aber alles wie geschmiert, die 3D-Führung bleibt flüssig und wird kristallklar und gestochen scharf auf den Touchscreen geworfen. Auch die Sprachansagen verrichten ihren Dienst zuverlässig, sind klar verständlich und ertönen stets zum korrekten Zeitpunkt. Wer auf Multimedia-Schnickschnack steht, möge sich woanders umsehen – hier geht es um reine Navigation, und zwar auf höchstem Niveau. (SRÖ)
PRODUKTBILDER & WERTUNG
| Preis (bei Markteinführung) | ca. € 400,- |
| TECHNIK & DISPLAY | |
| Displaygröße | 3,5" |
| Darstellung | 2D/3D-Vollfarbkarte |
| Kartenmaterial/Region | Navteq/D, EU |
| Schnittstellen | SD/MMC |
| Navi-Extras | POI, TMC |
| Extras & Multimedia | Fahrradhalterung |
| Fazit | Erstklassiges Navigations-Paket zum fairen Preis. |
| WERTUNG | SEHR GUT (88%) |